Maske

Die Maske des EisweibesSchriftführerin Jenny Schach

 

Die Maske des Eisweibes sollte keine typische „Hexenmaske“ werden. Sie sollte etwas besonderes und einmaliges sein. Dieser doch recht schwierigen Aufgabe stellte sich der aus Neufra stammende Schnitzer Roland Nehm. Ihm wurden Zeichnungen vorgelegt, unsere Wünsche geäußert und nach 2 Wochen war die erste Maske fertig, die voll unseren Erwartungen entsprach.

Herr Nehm fertigt für uns noch heute Jahr für Jahr unsere „Eisweib-Maske“. Auch kleine Eisweib-Masken zum anstecken oder umhängen werden von Ihm geschnitzt, die bei zahlreichen Fasnetsumzügen und Veranstaltungen bei den Mitgliedern des Narrenvereins erworben werden können.

Für die Masken wird abgelagertes Lindenholz schichtweise zu Blöcken verleimt. Danach wird ein handgefertigtes Modell an der Kopierfräse abgetastet, um „grobe Rohlinge“ zu erhalten. Diese Rohlinge werden in Handarbeit fertig geschnitzt. Durch das nur „grobe herausfräsen“ sind dem Schnitzer bei der Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt. Somit erhält jede Maske ihren eigenen Charakter.

Dann erfolgt die farbliche Gestaltung der Masken durch Frau Nehm. Je nach Wunsch können diese deckend oder auch transparent bemalt werden, wobei letzteres den Holzcharakter erhält. Zum Schluss bekommt jede Maske noch eine Wetterschutz-Lackierung.

Um der Maske den Charakter des Eisweibs zu verleihen,  wird vom Maskenträger selbst die Haube und weißes Büffelhaar angebracht.

Kommentare sind geschlossen